Schulreform

eigenständiges Denken sollte im Vordergrund stehen, sich entwickeln dürfen, „Fehler“ willkommen heißen oder sie garnicht als solches ansehen….da steckt ja schon eine Bewertung drin. 

Nicht das Ziel sollte vorrangig sein, sondern die Lust am Schaffen. Notengebung ist genauer betrachtet gegen die Menschenwürde. Ein Dressurverhalten mit dem Ziel zur Perfektion, die nicht menschlich ist. Jegliche Abweichung, schon das – an der 1, zeigt einen Mangel auf. Aus der Maschinerie wollen wir doch längst aussteigen, oder? 

Die Kinder sind uns schon lange einen Schritt voraus. Wir können Ihnen nicht erklären wie die Welt funktioniert. Wir müssen lernen Ihnen mehr zuzuhören, was ihren Köpfen entspringt. Mehr als Partner auf Augenhöhe.

Schluss mit der Anhäufung von Wissen. Selbst meine Generation weiß doch, dass es gilt fürs Leben zu lernen und nicht für die Schule. Was hast du denn behalten davon? Meist doch nur jenes Wissen, welches du auch in Erfahrung bringen konntest. Welches deinen Interessen und Neigungen entsprach. Wieso muss ich mich mit höherer Mathematik beschäftigen, wenn ich sprachlich begabt bin.Wieso soll ich mich demütigen lassen als Sportmuffel oder Kunstbanause. Das nur als Beispiel.

Ein Grundwissen ist erforderlich, dass sehe ich auch so. Nur viel früher sollten die Kinder wählen können. Es ist ein Missbrauch an kindlichem Gedankengut, wenn sie ihre Interessen nicht frühstmöglich ausfeilen können. Das ist nicht möglich, wenn wir sie nötigen, für sie überflüssiges Aufzuladen.

Sie brauchen Raum. Im Erwachsenenalter haben viele Menschen große Probleme, sich aus dem Antrainierten zu lösen. Vielleicht haben sie sehr viel Geld verdient, waren erfolgreich.

Aber in stillen Momenten leer und unglücklich, sie konnten sich selbst nicht mehr fühlen.

Knoten entwirren

kennst du das Gefühl in der Tiefe total verstrickt zu sein? Jetzt gerade passiert etwas. Es ist so, als würden sich Faden für Faden aus dieser Verwicklung lösen.

Das vorerst Dichte wird sehr weit. Möglichkeiten, Ideen tanzen um dich herum wie Sternenstaub.

Wie kleine Blitze die aufleuchten. Und du denkst aha…möchtest nach ihnen greifen.

Doch du bemerkst es verhält sich wie bei Schmetterlingen, wenn du sie festhältst, zerfallen ihre zarten Blüten zu Staub. Längst musst du dich von dem Gefühl weg entwickeln, schnell etwas erreichen zu wollen. Die Zeit der Langsamkeit und der Pausen ist zurück gekehrt.

Damit du Mensch du sein kannst. Ein anderes Ziel gab es noch nie.

So lass den Sternenstaub auf dich herabrieseln. Er kommt immer dann, wenn du bereit bist.

Es geht nichts verloren. Du brauchst die Notizen nicht. Wenn es zu fest wird, lass es wieder los. Wenn es zu dir gehört, wird es dich finden.

India 1999

die 1. Seite meines Albums, ein Ausschnitt aus dem Buch „Sarah“ von H. Körner….trifft es heute im Besonderen!!!


„Wenn man ganz still wird und fühlt was in einem ist, dann weiß man, was gut und was richtig ist.Ich lerne jeden Tag, auch ohne nach einem Sinn oder Grund zu fragen. Die Ursache von etwas zu kennen, heißt doch nur, dass man für die eine Situation weiß, warum es so ist. Jeder Mensch, jedes Tier und jede Pflanze, jeder Berg und jedes Meer, jede Welt und jeder Stern und damit auch jede Situation ist anders. Jeder Tag ist ein neuer Tag und jede Nacht hat ihre eigenen Träume. Wie kann man von Sinn oder Ursache des einen, auf etwas ganz anderes schließen? Wer sich und seine Mitmenschen liebt, kann ohne Lüge leben- ohne Lüge, d.h. auch ohne Misstrauen, ohne Angst, ohne Betrug und ohne all die Probleme, mit welchem wir unser Leben gegenseitig schwer machen. Liebe dich selbst und liebe die anderen wie dich selbst, das ist alles!“

Dämon

Abgründe tun sich auf, ein Schritt zu weit gegangen. Wollte dies noch tun und jenes eben. Der Verstand will schaffen, Dinge zu Ende bringen. Jetzt ist Zeit dafür…erwischt. Ich Mensch, lege mir das Pensum auf. Ich beobachte wie ich mich antreibe. Dann packt mich die Spannung, der Schmerz. Bekannt aus alten Tagen. 

Lähmung, nichts funktioniert, nichts, nur absolute Stille, Bewegungslosigkeit. Meditieren nein, Widerstand! Affirmation, Atmung nein, stopp!

Ich muss dadurch, nichts festmachen, nicht drüber nachdenken, warum, keine Zweifel, nicht im Ausweglosen verharren. Es ist ein Zug der eben durchfährt. Landkarte Körper. Es tut weh, verdunkelt meine Sicht…nicht involvieren dringt manchmal leise durch mich durch. Ich merke wie er vorhin starr, nun wandert. Der Rückzug, die Stille, unbewegt… unbedingt erforderlich. 

So bringt der Schrecken Heilung.

Nichts ist so wie es war. Die Spezies Mensch läuft in einem anderen Programm.  Nicht geradeaus. Es gibt mehr Schlenker, Rückwärtsgänge, liegen gebliebenes. 

Von ganz alleine wird der Atem tiefer, ich fühle mich mehr, bin meinem Gegenüber zugewandt. 

Rollenspiel


Welche Rolle spielst du? Mehr gerollt als gespielt landen wir vor jenen Toren. Die Sicht scheint versperrt, es hat sich ausgerollt oder leer gelaufen. Dort bist du am Ende, meinst du…doch dieses Tor lässt sich öffnen.

Die Frage ist, ob du das willst? Es kommt anders, vielleicht ganz anders als du dir vorstellst. Lässt du sie zu???? Schaust lieber einen Film der Rollen spielt, andere Welt, Helden, Emotionen hier kannst du überall mitgehen. Mutig, denn es ist nur ein Film, den du wieder ausknipsen kannst.

Die Welten andere Dimensionen in die wir uns virtuell begeben, könnten auch ein Teil deines Alltags werden. Vielleicht bist du im Film sehr viel näher deiner Emotion, wenn du Tränen lachst oder dich weinend im Taschentuch vergräbst. 

Vielleicht sind wir den Rollen sehr viel näher, als denen die wir selbst so lange spielten. Es gilt das Tor zu öffnen, nicht um ins Ungewisse zu fallen, sondern um herein zulassen, was schon immer zu dir gehörte.


#ich liebe verschachtelte Sätze

😉