Orientierung

Es kommt gerade nicht darauf an was du tust, sondern wie du etwas tust.
Dein Körper dient dir als Landkarte. Fühle hinein in Schmerz und Unwohlsein. Hoch gezogene Schultern, Kiefer verkrampft….lehne dich zurück in ein lichtvolles umwobenes Wohlsein. Ja genau hinter dir, hinter deinem Rücken. Schulterklopfer, Glücksmomente liegen darin. Sie sie dir an, nimm sie auf, sie sind dein.
Finde in deine Spur, in der du mit dem gehen kannst. Erfüllt sein, jede Abweichung zeigt dir auf die Richtung zu wechseln. Wo schaust du hin, wem oder was gibst du Aufmerksamkeit. Bist du unsicher fühl in deinen Körper und du weißt wie es leichter wird.

Wertvoll

Jeder Mensch so wertvoll. Nimm dir einen Moment, atme tief ein und aus…sage: jeder Mensch so wertvoll

💓

spürst du es? Komm erlaube die Vielfalt.

Die, die gerade das Rad neu erfinden, die die alte Strukturen halten, die die immer wieder aufstehen und weitermachen….respektvoll in die Augen schauen. Immer wieder neu begegnen. Nicht verurteilen, anschauen.

Du stärkst das Feld, indem du deine Impulse mehr und mehr sichtbar werden lässt. Nicht gegen etwas, sondern für dich. Erweitere deinen Raum.

Rituale

Der allgegenwärtige Moment zählt.

Rituale stabilisieren, wenn sie starr werden, brauchst du sie nicht mehr.

Manchmal ist es so, dass Dinge die du immer wieder und wieder ausgeführt hast, in dein Fleisch und Blut übergehen. Irgendwie ein Teil von dir sind. In deinen Zellen, deinem Körper verankert.

Wenn du morgendlich ein Gebet sprichst z.B. wirst du irgendwann Teil dieses Gebetes. Du musst es nicht mehr sagen, du strahlst es in die Welt, du beginnst das, was du gesagt hast umzusetzen, zu manifestieren.

 Im Yoga, kannst du durch ein Mantra den Raum öffnen, die Verbindung spüren. Oder du fühlst im allgegenwärtigen Moment, dass die Verbindung immer da ist.

Reaktion

In 99,9% musst du jetzt gerade keine Erste Hilfe leisten. Dennoch handelst du in dieser Art von Dringlichkeit. Als würde jemand verbluten.
Dein System geht auf Stress schüttet Adrenalin aus, ich muss dies, ich muss das, ich muss jenes. Erhöhter Herzschlag, Spannung zeichnet sich im Körper ab.
Was habe ich mir alles auferlegt?
In Wahrheit ist viel weniger von Nöten als du glaubst.
Wie wärs mit wohlfühlen, womit fühle ich mich wohl? In mir, meinem Körper. Was schafft für mich Verbindung und gleichzeitig ein Gefühl von frei sein.
Was begeistert mein inneres Wesen ohne Anhaftung, lebendig, der Freude wegen.
Wenn es ein Konstrukt wird, fühlt es sich starr an, wenn du dich davon frei machst, wirst du wandelbar.

P.S. Das „du“ bezieht mich immer mit ein😉wie in den Spiegel schauen

1- Minuten Atem

Um Herr/Frau deiner Sinne zu sein praktiziere den 1 Minuten Atem. 20 Sekunden ein, 20 Sekunden halten, 20 Sekunden aus. Du kannst auch mit 5/5/5 Sekunden starten…versuche nur die Zeiten in etwa gleich zu halten😇.

Eine Dauer von 3 Minuten, schafft schon Veränderung. Erweitere gerne oder wiederhole eine kleine Sequenz mehrmals am Tag.

Um deine Wahrnehmung weiter werden zu lassen, mache deine Gedanken nicht gleich fix…oh ja manchmal erfordert es immense Geduld😅…doch dann beginnst du die Dinge auf eine andere Art & Weise zu erfassen. Plötzlich spürst du es in deinem Körper, wie es gemeint war.

Zerstörung zulassen

die Krise als eine Erschütterung der äußeren Bedingungen, wirkt auf das System des Einzelen.

Aufgewühlt, Stimmungsschwankungen, alte Wunden reißen auf. In ihrer Intensität so real.

Sie wollen durchfühlt werden, um dich ans Mensch sein zu erinnern.

Lass dich nicht zu sehr davon beeindrucken. Beobachte das Geschehen mehr und involviere dich nicht, als wärst du selbst das Gefühl oder die Gedanken die dich treiben.

Nähre dich über die Sonnenkraft, das Impulsive, Kraftvolle, was dich zum Strahlen bringt, um ins Gleichgewicht zu finden.

Das heißt auch, Zerstörung zuzulassen. Es ist gerade sehr wichtig. Lass in deinem Inneren das Gefühl von Zerstörung zu. Du gehst gerade neu. Das heißt, du kannst nicht ewig Altes erhalten. Das funktioniert so nicht. Du wirst gestört!!! Verschwende deine Energie nicht dafür, es abhalten zu wollen.

Akzeptiere das es da ist, den Umgang damit wirst du lernen.

Das Emotionale, Intuitive, Berührbare nimmt mehr Raum in den Menschen ein. Wenn du ehrlich mit dir bist, wird dir das den Druck nehmen.

Begegnung, aufeinander zu gehen…niemand hat Recht oder Unrecht…

Schulreform

eigenständiges Denken sollte im Vordergrund stehen, sich entwickeln dürfen, „Fehler“ willkommen heißen oder sie garnicht als solches ansehen….da steckt ja schon eine Bewertung drin. 

Nicht das Ziel sollte vorrangig sein, sondern die Lust am Schaffen. Notengebung ist genauer betrachtet gegen die Menschenwürde. Ein Dressurverhalten mit dem Ziel zur Perfektion, die nicht menschlich ist. Jegliche Abweichung, schon das – an der 1, zeigt einen Mangel auf. Aus der Maschinerie wollen wir doch längst aussteigen, oder? 

Die Kinder sind uns schon lange einen Schritt voraus. Wir können Ihnen nicht erklären wie die Welt funktioniert. Wir müssen lernen Ihnen mehr zuzuhören, was ihren Köpfen entspringt. Mehr als Partner auf Augenhöhe.

Schluss mit der Anhäufung von Wissen. Selbst meine Generation weiß doch, dass es gilt fürs Leben zu lernen und nicht für die Schule. Was hast du denn behalten davon? Meist doch nur jenes Wissen, welches du auch in Erfahrung bringen konntest. Welches deinen Interessen und Neigungen entsprach. Wieso muss ich mich mit höherer Mathematik beschäftigen, wenn ich sprachlich begabt bin.Wieso soll ich mich demütigen lassen als Sportmuffel oder Kunstbanause. Das nur als Beispiel.

Ein Grundwissen ist erforderlich, dass sehe ich auch so. Nur viel früher sollten die Kinder wählen können. Es ist ein Missbrauch an kindlichem Gedankengut, wenn sie ihre Interessen nicht frühstmöglich ausfeilen können. Das ist nicht möglich, wenn wir sie nötigen, für sie überflüssiges Aufzuladen.

Sie brauchen Raum. Im Erwachsenenalter haben viele Menschen große Probleme, sich aus dem Antrainierten zu lösen. Vielleicht haben sie sehr viel Geld verdient, waren erfolgreich.

Aber in stillen Momenten leer und unglücklich, sie konnten sich selbst nicht mehr fühlen.

Knoten entwirren

kennst du das Gefühl in der Tiefe total verstrickt zu sein? Jetzt gerade passiert etwas. Es ist so, als würden sich Faden für Faden aus dieser Verwicklung lösen.

Das vorerst Dichte wird sehr weit. Möglichkeiten, Ideen tanzen um dich herum wie Sternenstaub.

Wie kleine Blitze die aufleuchten. Und du denkst aha…möchtest nach ihnen greifen.

Doch du bemerkst es verhält sich wie bei Schmetterlingen, wenn du sie festhältst, zerfallen ihre zarten Blüten zu Staub. Längst musst du dich von dem Gefühl weg entwickeln, schnell etwas erreichen zu wollen. Die Zeit der Langsamkeit und der Pausen ist zurück gekehrt.

Damit du Mensch du sein kannst. Ein anderes Ziel gab es noch nie.

So lass den Sternenstaub auf dich herabrieseln. Er kommt immer dann, wenn du bereit bist.

Es geht nichts verloren. Du brauchst die Notizen nicht. Wenn es zu fest wird, lass es wieder los. Wenn es zu dir gehört, wird es dich finden.

India 1999

die 1. Seite meines Albums, ein Ausschnitt aus dem Buch „Sarah“ von H. Körner….trifft es heute im Besonderen!!!


„Wenn man ganz still wird und fühlt was in einem ist, dann weiß man, was gut und was richtig ist.Ich lerne jeden Tag, auch ohne nach einem Sinn oder Grund zu fragen. Die Ursache von etwas zu kennen, heißt doch nur, dass man für die eine Situation weiß, warum es so ist. Jeder Mensch, jedes Tier und jede Pflanze, jeder Berg und jedes Meer, jede Welt und jeder Stern und damit auch jede Situation ist anders. Jeder Tag ist ein neuer Tag und jede Nacht hat ihre eigenen Träume. Wie kann man von Sinn oder Ursache des einen, auf etwas ganz anderes schließen? Wer sich und seine Mitmenschen liebt, kann ohne Lüge leben- ohne Lüge, d.h. auch ohne Misstrauen, ohne Angst, ohne Betrug und ohne all die Probleme, mit welchem wir unser Leben gegenseitig schwer machen. Liebe dich selbst und liebe die anderen wie dich selbst, das ist alles!“

Dämon

Abgründe tun sich auf, ein Schritt zu weit gegangen. Wollte dies noch tun und jenes eben. Der Verstand will schaffen, Dinge zu Ende bringen. Jetzt ist Zeit dafür…erwischt. Ich Mensch, lege mir das Pensum auf. Ich beobachte wie ich mich antreibe. Dann packt mich die Spannung, der Schmerz. Bekannt aus alten Tagen. 

Lähmung, nichts funktioniert, nichts, nur absolute Stille, Bewegungslosigkeit. Meditieren nein, Widerstand! Affirmation, Atmung nein, stopp!

Ich muss dadurch, nichts festmachen, nicht drüber nachdenken, warum, keine Zweifel, nicht im Ausweglosen verharren. Es ist ein Zug der eben durchfährt. Landkarte Körper. Es tut weh, verdunkelt meine Sicht…nicht involvieren dringt manchmal leise durch mich durch. Ich merke wie er vorhin starr, nun wandert. Der Rückzug, die Stille, unbewegt… unbedingt erforderlich. 

So bringt der Schrecken Heilung.

Nichts ist so wie es war. Die Spezies Mensch läuft in einem anderen Programm.  Nicht geradeaus. Es gibt mehr Schlenker, Rückwärtsgänge, liegen gebliebenes. 

Von ganz alleine wird der Atem tiefer, ich fühle mich mehr, bin meinem Gegenüber zugewandt.